Bürgerverein: Leitartikel Bürgerblatt Feb. 2016

Liebe Rintheimer Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Aktuelle Termine:

  • Jahreshauptversammlung des Bürgervereins
    • April 2016 19:00 Rintheimer Stuben
  • Bürgersprechstunden in der Forststr. 5
    • jeweils am Donnerstag, den 11. Februar, 10. März und 14. April
  • Nächste Altpapiersammlungen der Rintheimer Vereine
    • Februar, 2. April, 7. Mai

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Dieses Heft legt den Fokus auf die Tulla-Realschule, so wie das letzte Heft die Heinrich-Köhler-Schule hervorgehoben hat. Fokus bedeutet, dass sich die Tulla-Realschule grundsätzlicher mit einem längeren Artikel in diesem Heft darstellt und auch auf dem Titelblatt darauf hingewiesen wird. So wie bei der Heinrich-Köhler-Schule der Start des Ganztagsschulbetriebs im letzten Heft der Anlass war, ist es dieses Mal für die Tulla-Realschule der neue Bildungsplan 2016 und die Weiterentwicklung der Realschulen. Absolut neu ist, dass ab dem Schuljahr 2016/2017 die Realschulen neben der mittleren auch die grundlegende Niveaustufe anbieten werden. Die Realschulen werden demnach in Zukunft neben der Realschulabschlussprüfung am Ende von Klasse 10 zusätzlich auch die Hauptschulabschlussprüfung am Ende von Klasse 9 durchführen. Bei einem Tag der offenen Tür stellt sich die Tulla-Realschule nicht nur den Eltern der künftige Schüler vor, sondern auch allen Interessierten: am 10. März von 17 Uhr bis 20.30 Uhr.

 

Am 10. Januar fand traditionell der Neujahrsempfang des Bürgervereins statt. Zwei interessante Vorträge prägten die Veranstaltung: ein Vortrag von Frau Clarissa Simon (stellvertretende Leiterin der AWO Karlsruhe) zum Thema „Gut versorgt daheim – selbstbestimmt leben und wohnen im Rintheimer Feld und in ganz Rintheim“ und ein Vortrag von Frau Susanne Göhner (Amt für Stadtentwicklung – Büro für Mitwirkung und Engagement) zum Thema „Nichtinvestive Städtebauförderung (NIS) – Projekte für Rintheim“. Über das zweite Thema NIS gibt es aus aktuellem Anlass in dieser Ausgabe einen eigenen Artikel. Hier sei gleich mal erwähnt, dass es eine Auftaktveranstaltung zur Projektvorbereitung geben wird: am 18. Februar 2016 18:00 im Bürgerzentrum Forststraße 5. Über das hoch interessante AWO-Angebot werden wir im nächsten Heft ausführlich berichten.

Des Weiteren hat der Bürgerverein thematisiert:

  • Alter Rathausplatz: Die Kreuzung Rintheimer Hauptstraße/Forststraße-Weinweg, die seit Monaten fertiggestellt ist und durch das Grün auch Platzcharakter zeigt, bekommt den Namen „Alter Rathausplatz“, um an das Rintheimer Rathaus zu erinnern. Die Einweihung des Platzes und die Vergabe der Namensgebung wird im April (15. oder 22. April) vorgenommen werden. Genauer Termin wird noch bekannt gegeben.
  • Altpapiersammlung: Der Bürgerverein hat auf die Termine im Jahr 2016 hingewiesen und um Unterstützung der Vereine (TSV, katholische Jugend, RCC) gebeten, die sehr engagiert und pünktlich an 9 Terminen das Altpapier abholen. Es wurde darauf hingewiesen, dass die Vereine damit ihre Finanzen für die Jugendarbeit aufbessern können und müssen. Die Vereine betreiben die Sammelaktionen ehrenamtlich.
  • Umgehungsstraße Hagsfeld/Rintheim: ist wieder auf der Tagesordnung.
    Zur Erinnerung verteilte der Bürgerverein die Resolution, die von 400 Rintheimer Bürger/-innen unterschrieben und im März 2014 an Herrn OB Dr. Mentrup überreicht wurde. Auf dieser Basis versucht der Bürgerverein die Interessen Rintheims neuerdings wieder durchzusetzen: bei der Infoveranstaltung in Hagsfeld im November 2015, vor und in den Sitzungen des Planungsausschusses und vor der Gemeinderatssitzung. Z. Zt. sind wieder mehrere Varianten auf dem Tisch, die vor allem bzgl. Lärmschutz für Nord-Rintheim geprüft werden. Eine Forderung des Bürgervereins wurde von allen Fraktionen des Gemeinderats aufgenommen: der TPK-Anschluss Nord soll auf jeden Fall sofort mit geprüft werden und damit eine Weiterführung über die Haid- und Neu-Straße hinaus.

Der Technologiepark wächst weiter. Die ersten Vorbereitungen für einen weiteren Neubau in der nördlichen Albert-Nestler-Straße wurden begonnen. Der Neubau mit 89 Meter Länge wird nahezu baugleich zum zuvor errichteten Gebäude daneben sein. Um eine Vorstellung zu geben: Solch ein Neubau hat eine Bruttogesamtfläche von knapp 5.000 m², davon über 4.000 m² neue Büroflächen. Lt. TPK-Meldung sind auch hier wieder die im Erdgeschoss vorhandenen Terrassen und die Balkone in den oberen Geschossen ein absolutes Highlight. Auf Nachhaltigkeit, hervorragende Bauqualität und Barrierefreiheit wird besonderen Wert gelegt. Das Gebäude wird den Ansprüchen der modernen Arbeitswelt Genüge leisten, durch z.B. Flexibilität innerhalb der einzelnen Flächen als Garant für eine äußerst individuelle Raumgestaltung. Von Einzelbüros bis zur Open-Space-Variante, über Labor- oder Serviceflächen ist fast alles möglich. „Der Neubau ist, wie alle anderen Gebäude, geschmackvoll und hochwertig ausgestattet. Materialen wie Glas und Edelstahl bestechen mit Ihrer Eleganz und erzeugen eine helle, offene Atmosphäre.“ so die TPK-Sonderausgabe vom November 2015.

Herzlichst Ihr Dr. Helmut Rempp