Bürgerverein: Leitartikel Bürgerblatt Juli 2016

TitelblattLiebe Rintheimer Mitbürgerinnen und Mitbürger,

zur Einweihung unseres Alten Rathausplatz am 15. April hatte das Gartenbauamt zur zusätzlichen Verschönerung zwei Pflanzenkübel versprochen. Diese wurden Mitte Juni mit einer sehr schönen Sommerbepflanzung geliefert und aufgestellt. Die Anwohner haben sich bereit erklärt, die Patenschaft zu übernehmen. Dafür dankt der Bürgerverein sehr herzlich im Namen aller Bürger, die sich an den Pflanzenkübeln erfreuen.

 

Fußgängerbrücke über den Ostring: Wer kennt sie noch, wer rechnet noch mit ihr?

Fakten: Die Brücke musste letztes Jahr saniert werden. Dazu wurde das mittlere Brückenteil abgebrochen und ein neues Mittelteil gegossen, das man dann einfach wieder einsetzen wollte. Dann hat sich aber herausgestellt, dass die Auflagekonsolen so geschädigt waren, dass ein einfaches Einbauen nicht mehr möglich war. Als Ersatzkonstruktion kam eine zusätzliche Stütze in der Mitte in die Diskussion, die sich aber nach eingehender Prüfung doch nicht als optimal herausstellte. Als neue Lösungsvariante prüfte man eine neue Stahlkonstruktion, für die aber ein spezieller Stahlbauer erforderlich wurde. Diesen hat die Stadt zwischenzeitlich gefunden und die Arbeiten gehen weiter, zunächst in der Werkstatt samt sämtlicher Prüfungen und dann an der Brücke. Ende der Sommerferien hofft man dieses diffizile Brückensanierungsproblem gelöst zu haben.

Seit längerer Zeit hat das Vermüllen der Umgebung der Altglas- und Alttextilcontainer am Koyweg laufend zugenommen, so dass das Amt für Abfallwirtschaft (AfA) in kurzen Abständen eine Reinigung vornehmen musste. Da die Situation sich nicht besserte, kam das AfA mit der Mitteilung auf den Bürgerverein zu, dass die Container abgezogen werden müssen, und zwar ersatzlos, wenn kein anderer ortsnäherer Aufstellplatz gefunden werden kann. Der Bürgerverein konnte das AfA überzeugen, dass ein Aufstellplatz in der Heinrich-Wittmann-Straße im südlichen Teil einen guten Kompromiss darstellen würde. Dort sollte es sich aber erweisen, dass das Vermüllen nicht weitergeht, ansonsten würden die Container ersatzlos abgezogen werden. Nach nun etwa 3 Monaten hat sich gezeigt, dass das Umfeld sauber bleibt und wir die Container behalten können.

Dass der Technologiepark (TPK) noch längst nicht seine Endausbaustufe erreicht hat, zeigt sich daran, dass schon wieder ein Neubau in der Albert-Nestler-Straße seiner Fertigstellung entgegen strebt. Knapp sieben Monate nach der Grundsteinlegung des neuen Bürokomplexes folgte nun ein weiteres wichtiges Etappenziel, nämlich das Richtfest für die Bauarbeiter. Mit weiter wachsender Mitarbeiterzahl im TPK wird aber der Engpass der Zufahrtsmöglichkeit immer akuter. Daher ist seit längerer Zeit eine zweite Zufahrt in der Diskussion und in Planung, die parallel zur Albert-Nestler-Straße ausgebaut werden soll. Diesbezügliche Planungen werden nach dem Sommer zur Offenlage kommen. Parallel dazu wird auch ein naturschutzfachliches Gutachten erstellt, um allen Aspekten Rechnung zu tragen. Ein entscheidender Engpass ist aber schon die Kreuzung Haid-und-Neu-Straße / Hirtenweg. Die Planung, diese Kreuzung für den Verkehr leistungsfähiger sowie für Radfahrer und Fußgänger sicherer zu machen, liegt in der Schublade. Da das Land mitfinanziert, ist die Landeszusage noch abzuwarten. Die Stadt rechnet mit der Bewilligung noch dieses Jahr.
Aus den BNN konnte man entnehmen, dass aufgrund von Sparmaßnahmen die Linie 5 in den Ferien ausgedünnt werden soll, d.h. nicht mehr im 10min-Takt fahren soll. Auf Nachfrage des Bürgervereins bei den VBK wurde mitgeteilt, dass aufgrund von Baumaßnahmen auf der Durlacher Allee die Linie 5 in den Sommerferien 2016 doch im 10min-Takt bis Haltestelle Tullastraße fahren wird und ab dort als Linie 6 Richtung Daxlanden verkehrt. 2016 bedeutet dies faktisch also keine Angebotsreduzierung für Rintheim, aber eine andere Linienführung.
Ein weiteres aktuelles Thema ist das in Karlsruhe so verbreitete Gehwegparken. In einem eigenen Artikel finden Sie nähere Angaben, dass Sie sich als Bürger an die Stadt wenden können, wenn Sie Möglichkeiten des legalen Gehwegparkens oder andere Maßnahmen in Ihrem Wohnumfeld sehen, die zum Erhalt von Parkplätzen beitragen können. Der Bürgerverein wird in intensiven Gesprächen mit der Stadt ausloten, inwieweit in gewachsenen Stadtteilen, wie Rintheim, die Kriterien etwas zurück genommen werden können.

Herzlichst Ihr Dr. Helmut Rempp